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Standseilbahn Dresden

Standseilbahn Dresden

Zuerst mit Dampf betrieben und später auf Elektro umgestellt

Adresse:Grundstraße, 01326 Dresden
Webseite:www.dresdner-bergbahnen.de/
Öffnungszeiten:
Beschreibung: Die Standseilbahn Dresden ist eine in Dresden verkehrende Standseilbahn, die am 26. Oktober 1895 mit Dampfbetrieb eröffnet und 1909 auf elektrischen Betrieb umgestellt wurde. Sie verbindet in der Nähe des Blauen Wunders Loschwitz im statistischen Stadtteil Loschwitz/Wachwitz mit Loschwitz-Nordost im statistischen Stadtteil Bühlau/Weißer Hirsch und wird von der Dresdner Verkehrsbetriebe AG betrieben. Der Industrielle Ludwig Küntzelmann ließ im Jahr 1873 erstmals das Projekt einer Standseilbahn zwischen dem Körnerplatz in Loschwitz und dem Weißen Hirsch entwickeln, auf dem er viele Grundstücke besaß. Da nur eine geringe Nachfrage erwartet wurde, bekam Küntzelmann jedoch keine Konzession. 15 Jahre später eröffnete Heinrich Lahmann sein Sanatorium und der Weiße Hirsch entwickelte sich zum international bekannten Kurort. Erneute Forderungen nach einer besseren Verkehrsanbindung des Weißen Hirsch mündeten im Jahr 1890 in einem erneuten Konzessionsantrag durch Ferdinand Dörfinger und Alfred Stössel. Zunächst schienen auch diese Bemühungen erfolglos zu verlaufen, da zeitgleich eine meterspurige Schmalspurbahn von Dresden-Neustadt über den Weißen Hirsch, Bühlau und Weißig nach Dürrröhrsdorf geplant wurde und die sächsische Regierung keine unnötige Konkurrenz für die Königlich Sächsische Staatseisenbahnen schaffen wollte. Dieses Projekt scheiterte jedoch 1893 und die sächsische Staatsregierung forderte Dörfinger und Stössel auf, ihren Antrag erneut einzureichen. Daraufhin wurde die Baugenehmigung am 4. September 1893 erteilt. Die Unternehmer Dörfinger und Stössel waren nicht in der Lage die Baukosten zu finanzieren. Daher übernahm die Vereinigte Eisenbahnbau- und Betriebs-Gesellschaft die Konzession und errichtete die Standseilbahn in einer Bauzeit von elf Monaten. Die Standseilbahn wurde am 26. Oktober 1895 mit Dampfbetrieb eröffnet. Die Baukosten betrugen 800.000 Reichsmark . In den ersten fünf Betriebsjahren führte die Bahn auch Güterverkehr durch. Sie transportierte Kohle und Baustoffe bergan und Fäkalien talwärts, wobei letzteres aufgrund der Geruchsbelästigung nur nachts erlaubt war. Auch der Transport von Pferden und Ochsen war möglich; die Güterwagen besaßen hierfür ein gewölbtes Spannverdeck.

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