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Militärhistorisches Museum

Militärhistorisches Museum Dresden

©Bke
Das Copyright der Fotos liegt bei ihren Besitzern!

Krieg "erleben"

Adresse:Olbrichtplatz 2 , 01099 Dresden
Webseite:www.mhmbw.de
Öffnungszeiten:
Mo:10:00 - 21:00 Uhr
Di:10:00 - 18:00 Uhr
Do:10:00 - 18:00 Uhr
Fr:10:00 - 18:00 Uhr
Sa:10:00 - 18:00 Uhr
So:10:00 - 18:00 Uhr
Beschreibung:Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden ist das größte militärhistorische Museum in Deutschland. Zum MHM gehören zudem das Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow (ehem. Luftwaffenmuseum der Bundeswehr) und Ausstellungen in den Zeughäusern auf der Festung Königstein. Direktor des Museums ist der Historiker Matthias Rogg. Wissenschaftlicher Direktor ist Gorch Pieken. Am 14. Oktober 2011 wurde das Museum nach einem von Daniel Libeskind geleiteten umfassenden Umbau wiedereröffnet.Das Gebäude am Dresdner Olbrichtplatz entstand von 1873 bis 1877 als Arsenalhauptgebäude und bildete den Mittelpunkt der Albertstadt. Im Erdgeschoss fanden die Geschütze der sächsischen Armee Aufstellung, die oberen Etagen dienten als Depot für Handfeuerwaffen und Blankwaffen. Durch die Einweihung des Arsenals am 1. Mai 1877 wurde das alte Dresdner Zeughaus an der Brühlschen Terrasse aufgegeben und zum Albertinum umgebaut. 1914 nahm das Sächsische Armeemuseum seinen Sitz im Arsenal. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es als Militärdepot aufgegeben. Die Wirtschaftsgebäude wurden an verschiedene Unternehmen vermietet, das Hauptgebäude blieb als Aufbewahrungsort für militärisches Gerät bestehen und blieb Sitz des bereits 1914 gegründeten Sächsischen Armeemuseums. 1940 wurde das Museum in Heeresmuseum umbenannt und war bis 1945 geöffnet. Nach Kriegsende beschlagnahmte die Rote Armee die Bestände und ließ diese großteils in die Sowjetunion abtransportieren. Das Heeresmuseum wurde daraufhin aufgelöst. Das Gebäude wurde von der Stadt Dresden übernommen und war als Nordhalle bis 1967 Schauplatz für Ausstellungen des Stadtmuseums und andere Veranstaltungen, unter anderem des Dresdner Striezelmarkts. Auch die erste Ausstellung zum Dresdner Wiederaufbau wurde in der Nordhalle gezeigt. 1972 bezog das 1961 in Potsdam gegründete Deutsche Armeemuseum das frühere Arsenalgebäude. Schwerpunkt des nun Armeemuseum der DDR genannten Ausstellungszentrums war die Geschichte der Nationalen Volksarmee und von deren Bündnispartnern. Nach Rückgabe eines Teils der Bestände des früheren Sächsischen Armeemuseums konnten auch diese gezeigt werden. 1990 übernahm das Bundesverteidigungsministerium das Museum unter dem Namen Militärhistorisches Museum. 1994 entschied Verteidigungsminister Volker Rühe, den neuen Standort zum Zentralen Museum der Bundeswehr auszubauen.2001 wurde der gesamte Bau zur Neugestaltung ausgeschrieben. Den Architektenwettbewerb gewann der Amerikaner Daniel Libeskind. Nach siebenjähriger Umbauzeit wurde das Museum am 14. Oktober 2011 wiedereröffnet (s. Abschnitt Umbau).

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