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Japanisches Palais

Japanisches Palais  Dresden

caritzburg
Das Copyright der Fotos liegt bei ihren Besitzern!

Japanisches Palais – ein Gebäude, drei Museen

Adresse:Palaisplatz 11 , 01097 Dresden
Webseite:www.dresden.de/dtg/de/sightseeing/sehenswuerdigkeiten/dresdner_neustadt/palais.php
Öffnungszeiten:
Di:10:00 - 18:00 Uhr
Mi:10:00 - 18:00 Uhr
Do:10:00 - 18:00 Uhr
Fr:10:00 - 18:00 Uhr
Sa:10:00 - 18:00 Uhr
So:10:00 - 18:00 Uhr
Beschreibung:Das Japanische Palais ist ein historisches Bauwerk in der Inneren Neustadt von Dresden. Es liegt zwischen Palaisplatz und Neustädter Elbufer. Das Japanische Palais dient heute als Museumsgebäude und beherbergt das Landesmuseum für Vorgeschichte, das Museum für Völkerkunde und die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen. Das ursprüngliche und heute als solches nicht mehr erkennbare Gebäude geht auf einen im Jahr 1715 von Rudolph Faesch für Jakob Heinrich Graf von Flemming errichteten Landhausbau zurück. Ende desselben Jahres bezog es der holländische Gesandte Harsolde von Craneburg (dort am 29. Januar 1716 verstorben), weshalb es zunächst auch als Holländisches Palais bezeichnet wurde. Danach bewohnte es Graf von Flemming. Bereits 1717 wechselte es jedoch in den Besitz von August dem Starken über, der hier Porzellan- und Kunstsammlungen unterbringen wollte, jedoch dieses Vorhaben nicht verwirklichte. Am 10. September 1719 veranstaltete der Kurfürst hier ein Fest, zu dessen Anlass man die Räume mit Porzellanfiguren ausstattete. Im Jahr 1722 kaufte Flemming im Umfeld mehrere Bürgerhäuser auf, um seinen Grundbesitz dort zu erweitern. Im Tausch gegen ein anderes Palais in der Landhausstraße erhielt der das Holländische Palais vom Kurfürsten wieder zurück. Bei dieser Übertragung war auch das damals vorhandene Inventar inbegriffen, darunter zahlreiche wertvolle Porzellangegenstände. Der Kurfürst hatte ein anhaltendes Interesse an dem Palais und nahm es 1726 wieder in seinen Besitz. Gleichzeitig gab er Planungen für dessen Umbau in Auftrag. Am 26. Juli 1727 richtete man in den Räumlichkeiten ein Abschiedsfest aus und der Bau wurde danach wegen der bevorstehenden Umgestaltungsarbeiten geräumt. In den Jahren von 1727 bis 1733 fanden erhebliche Umbaumaßnahmen nach Entwürfen der Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann, Zacharias Longuelune und Jean de Bodt an dem Gebäude statt. Das ursprüngliche Landhaus bildete den der Elbe zugewandten Flügel einer großen Vierflügelanlage in spätbarockem-klassizistischem Stil. Den noch heute gebräuchlichen Namen erhielt das Gebäude 1732, wofür das Dach mit seiner fernöstlichen Form die Veranlassung gegeben haben soll.

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